Eine Eigenmarke entwickeln
Rubrik: Karriere Design ListeIn drei Phasen zum Erfolg: Definieren, Konstruieren, Kommunizieren.
Drei Phasen führen zu einer erfolgreichen Eigenmarke: Definieren, Konstruieren und Kommunizieren.
1. Definieren
Vor allem, wenn man sich neu erfinden möchte – z.B. nach etlichen Jobwechseln oder Zusatzausbildungen –, ist eine gründliche Planung des Online-Images unerlässlich. Andernfalls riskiert man, dieses endgültig zu zerstäuben. An erster Stelle gilt es, die Eigenmarke genau zu definieren: Wofür will man stehen? Welches waren/sind die wesentlichen Veränderung im Beruf/in der Ausbildung? Was zeichnet die eigene Person aus?
Auch wenn es viele Wechsel im Lebenslauf gibt, sollte man sich darauf konzentrieren einen roten Faden herauszuarbeiten, um die Kontinuität der Eigenmarke zu bestätigen. Dabei ist es wichtig, von Anfang an die eigene Zielgruppe im Auge zu haben. Für Berufsanfänger gilt, dass ein Business-Profil auf Xing und LinkedIn mehr wert ist als ein Auftritt auf Facebook. Für Experten gilt, dass aktuelle Suchmaschineneinträge Gold wert sind. Wer sich in seinem Fachgebiet etablieren will, kann so z.B. durch einen Blog – idealerweise unter eigener Internet-Adresse – nachhelfen.
2. Konstruieren
Wechsel von Arbeitgeber oder Ausbildung sollten gut begründet werden, jedoch nicht als Rechtfertigung formuliert werden. So können z.B. neue Ziele ein triftiger Grund für einen Wechsel oder Neustart sein. Ein Kurswechsel sollte aber nicht den Anschein machen, überhastet verlaufen zu sein. Denn es ist von Vorteil, wenn man sich die Zeit nimmt, bereits vor der eigenen Neuausrichtung einen Blog und/oder Twitter-, Facebook- und Xing-Seiten anzulegen.
3. Kommunizieren
Nun heißt es, das eigene Image zu kommunizieren und zu präsentieren. Hier kann man auf alle verfügbaren Sozialen Medien zurückgreifen. Wer ein neues Image aufgebaut hat, sollte damit rechnen, dass es zwischen sechs Monaten und einem Jahr dauern kann, bis ein Rebranding im Netz wirkt.








